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Juy Juka
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Brief

Beitrag von Juy Juka » 21 Okt 2018 12:47

Liebste Eltern,

unsere Fahrt nach Sharn war lange aber reibungslos. Am Ende ist Erich nicht rechtzeitig Gesund geworden, ist aber vor 3 Tagen nachgekommen und auch in Sharn angekommen.

Alle Beschreibungen Sharns können niemals der Stadt gerecht werden, dennoch möchte ich euch meine Eindrücke so gut ich kann schreiben. Alle Beschreibungen der Stadt beginnen mit "ihren Türmen", doch ich finde das Wort Türme ist falsch und völlig irreführend. Es handelt sich um Haufen aus Gebäuden, nein ehr um einen Berg aus Gebäude über Gebäude aus dem oben mehrere 10 Gebäude hohe Stapel heraus schauen. Es ist beeindruckend, erschreckend und einfach sehr, sehr groß. Die Beschreibung ist nicht so blumig und auch nicht so nett aber ich finde treffender: Sharn ist wie ein Misthaufen aus Architektur auf den Menschen über viele Generation immer neue Häuser oben drauf geworfen haben.

Wo mich die Stadt nicht zu sehr begeistern konnte hat es mir die Akademie doch sehr angetan. Die Akademie von Sharn ist der Akademie der Zwölf doch sehr ähnlich, gleiche Gebäude, gleiche Bibliotheken, ähnliche Bücher, jedoch fasziniert mich die Arbeitsweise hier - hier würdet Ihr keine Beschwerdebriefe bekommen, dass ich dem Unterricht nicht folge und störe. Es gibt mehr Professoren mit spezialisierten Arbeitsgebieten und jeder von Ihnen arbeitet an mindestens drei Projekten für richtig große Auftraggeber gleichzeitig. Ich habe schon die Namen von allen Drachenhäusern herum schwirren hören. Einige Kirchen unterstützen Forschungsprojekte mit Geld und auch mit Mitarbeitern. Das faszinierendste finde ich daran jedoch, dass es eben keine "richtige Lösung" gibt gegen welche die eigene Arbeit von einem gelangweilten Hilfslehrer verglichen und stümperhaft bewertet wird.

Die Bewohner Sharns sind faszinierend, da es sie nicht gibt. Mit diesem unsinnigen Satz meine ich, dass man keine Bewohner der Stadt über einen Kamm scheren kann. Jeder ist anders und arbeitet, lebt und verhält sich individuell. Nur wenn man von jemandem weis, dass er/sie Wächter in Sharn ist, kann man nicht wissen ob es ein Zwerg oder ein Hobgoblin ist. Ein Händler aus Sharn könnte gerade-nicht gammeliges Gemüse in den dunkelsten Straßen der Unterstadt verkaufen oder exotische Holzschnitzereien aus den Elfenreichen im klaren Sonnenlicht auf einer Brücke hoch oben. Arm oder reich, ehrlich oder verschlagen, gebildet oder dumm, und alles weitere muss man von jedem Individuum selbst in Erfahrung bringen - aber jeder wird deswegen auch von anderen nach seinen eigenen Taten und Worten beurteilt und nichts anderem.

Nach diesem ersten Monat in Sharn gibt es immer noch unendlich viel zu entdecken und ich verbringe so viel Zeit wie ich kann auf den Straßen in allen drei Dimensionen. Denn noch habe ich mich auch an der Akademie viel umgesehen. Noch habe ich nicht entschieden einem bestimmtes Forschungsprojekt besonders viel Zeit zu widmen und habe mir alle angesehen, die mir mit meiner Einstufung als Austauschstudent zugänglich waren. Ohne einen festen Zeitplan haben die Windungen des Schicksals schließlich eines Nachts auf einer Brücke im strömenden Regen auf Professor Bona Gelden treffen lassen, der mir so viel ermöglichen würde - trotz seines Todes.

Professor Bona Gelden lag im Regen auf der Straße und regte sich nicht. Es standen nur so vier Leute nahe genug um die Szene zu bemerken und ein Ritter - aus dem Hause Deneith, wie ich später erfurh - näherte sich ihm um eventuell zu helfen. Doch Kratzen und Quietschen von jenseits der Brücke hat alle aufgeschreckt. Nur Sekunden später kam eine stählerne Kreatur über die Brüstung gesprungen - ein Mann aus Eisen, Kupfer und Leder wollte den Professor haben. Es war einer dieser Kriegsgeschmiedeten und schien völligst Wahnsinnig und hat jeden angegriffen, der in der Nähe war. Der Ritter und ein reisender Krieger hielten den Irren im Zaum und mich und den letzten der Anwesenden in Sicherheit. Der Andere war - und ist - ebenfalls in der Magie bewandert und wir unterstützten so weit uns möglich aus der zweiten Reihe. Der Kriegsgeschmiedete war nicht zu beruhigen und ging schließlich zu Boden, vielleicht tot oder ist verblutet als wir warteten.

Einige Momente später kammen zwei Wachläute zum Schauplatz. Sie waren drauf und dran alle Anwesenden zu verhaften, jedoch konnte ich die Situation aufklären - ich mag Zwerge, meist sind sie geradlinig. Wir Vier haben unsere Personalien und Adressen hinterlassen und man würde bei Bedarf auf uns zurück kommen. Der Bedarf kam sehr schnell, jedoch nicht von der Stadtwache. Lady Elaydren vom Haus Cannith hat mich - und die anderen, wie ich dann merkte - zu einem Treffen eingeladen. So gut ich konnte habe ich mich zurecht gemacht und mir erst das Lokal angesehen und dann die Drei anderen, die ich von der Brücke wiedererkannte. Schließlich sind wir zusammen zu Lady Elaydren gerufen worden und Sie hat uns über den Vorfall auf der Brücke ausgefragt und zugleich aufgeklärt.

Professor Bona Gelden hat für Haus Cannith geforscht und eine Spur zu einem verlorenen Erschaffungsschema aufgedeckt. Es war eine Expedition in die verlassenen, unteren Kanäle Sharn's schon ausgemacht gewesen als der Professor vermutlich wegen seiner Forschungen angegriffen wurde. Wir Vier haben scheinbar verhindert, dass seine Arbeit entwendet wurde. Die Erklärung war völlig überflüssig und es gab wenig Sinn, dass die hohe Dame Elaydren sich für vier zufällige Schaulustige interessierte. Meine Verwunderung habe ich entweder gut versteckt oder alle haben sie ignoriert - ich hoffe ersteres. Als Lady Elaydren aber ein Angebot gemacht hat, dass wir die Expedition für den verstorbenen Professor abschließen sollten, war alles klar, zwar wusste ich nicht was ein Erschaffungsschema ist, jedoch war offensichtlich, dass noch mehr Leute als Lady Elaydren hinter ihm her sein würden, wenn sich die Informationen noch weiter verbreiteten.

Neben der beträchtlichen Belohnung war noch viel mehr zu bedenken an diesem Abend. Wer ist Lady Elaydren und was könnte ihr Haus von den Auftragnehmern halten? Wie schnell würden andere der Spur folgen? Wie gefährlich war die Aufgabe wirklich? Wer waren meine potentiellen Begleiter?
- Balmung D'Deneith trägt die Würde und die Rüstung eines Ritters aus dem Hause Deneith, sieht aber jung und unerfahren aus. Kann er die Bürde eines Kampfes tragen und wird nicht ängstlich weglaufen? Ich habe nur mein Gefühl und glaube, dass er es schaffen wird. Somit sollte er im richtigen Moment seinen Kopf oder besser sein Schild hinhalten können.
- Der Zauberwirker Lascar Muriilaga ist mir nicht von der Akademie bekannt. Es könnte sein, dass ich ihn dort einfach noch nicht getroffen habe, wahrscheinlicher ist jedoch, dass er einfach seine Ausbildung wo anders und länger schon abgeschlossen hat. All zu viele Jahre an Erfahrung hat er noch nicht unter dem Gürtel, doch so weit ich seine Magie beurteilen kann hat er seinen Abschluss ordentlich verdient. Er würde sein eigenes Gewicht auf einem Abenteuer tragen können.
- Gnarl Gerstentot ist ein Wilder und sich dieser Tatsache nicht einmal bewusst. Große Muskelkraft gepaart mit überschaubarem Intellekt - ich mag es nicht so rassistisch zu sein, doch ist er einfach ein Ork. Er würde leicht zu beeinflussen sein, jedoch kann ich ihm von den Dreien am wenigsten vertrauen.
- Die Expedition selbst schätzte ich nicht ungefährlich ein, schließlich hatte ein älterlicher, gebrechlicher Professor selbst vor dort hin zu gehen. Keiner der Vier Kandidaten kennt sich in Sharn aus, doch sollte mir selbst die Eile - die ich bei Lady Elaydren vermute - mir genug Zeit lassen einige Experten zu befragen.
- Die Anderen auf der Spur des Erschaffungsschema machen mir hingegen viel mehr Gedanken. Jemand wusste schon bescheid und hatte den Professor angegriffen. An der Akademie, bei der Stadtwache und auch im Haus Bona Gelden wird über die Sache gesprochen. Da jedoch ein stadtbekannter Irrer unser drängendster Konkurrent ist die direkte Gefahr handhabbar.
- Das Haus Cannith bleibt also der größte Faktor und deren guter Wille - sollten der Erfolg eintreten - so wie ihr Zorn - sollte das Erschaffungsschema verloren gehen - sollten für meine Entscheidung ausschlaggebend sein.

Euer wildes Kind meine Eltern muss hier zugeben, dass ihr recht behalten habt. Täuschungen, Halbwahrheiten und das Spiel mit den Leuten liegt in unserer Familie und ich möchte ein wenig spielen und sehen was ich kann. Ich weiß, dass ich es nur riskieren kann, wenn ich gewillt bin und bleibe alles fallen zu lassen. Möge Aureon mir verzeihen sollte es dazu kommen, dann muss ich alles hier lassen und zu einem einfachen Leben zurückkehren. Doch ich will das tun und riskieren.

Als alle Anderen zögerlich dem Vorschlag von Lady Elaydren zugestimmt hatten, konnte ich ebenfalls ja sagen. Alle außer Gnarl Gerstentot konnte ich überzeugen, dass ich mit dem Vorschuss den Einkaufen und andere Vorbereitungen machen kann. Vielleicht hat der Ork mein Misstrauen gespürt - auch wenn ich ehr denke, dass dieser Wilde nicht so ganz verstanden hat, was "ich kaufe für alle ein" bedeutet. Es war nicht schwer die Kletter-Ausrüstung, etwas Proviant, Leuchtmittel und Grabwerkzeug zu kaufen. Mit einigen Fragen in einer lokalen Arbeiterkneipe konnte ich auch einen Beruf, der häufig in den Tiefen absteigt, und einen Veteranen dessen finden. Wegen des alten Rattenfängers habe ich noch festes Schuhwerk für alle und leicht brennbares Öl gegen Ungeziefer dazu gekauft.

Am nächsten Mittag begannen wir Vier unseren abstieg an einem der untersten Brunnen, die ich bis dahin in Sharn besucht hatte. Der Ork war widerspenstiger als gedacht und deswegen hatten wir nur halb so viel Öl und Seil dabei wie ich gerne gehabt hätte - es liegt jetzt nutzlos in meinem Zimmer. In der Unterstadt haben wir an einem Marktplatz nach dem Weg gefragt. Dieser Marktplatz kommt einer Müllhalde viel näher als alles was ich einen Markt nennen würde. Zu allem Überfluss musste der Herr Ritter noch mit viel zu viel Geld herumwedeln. Schließlich zeigte uns ein Goblin den in Eingang die Abwasserkanäle der Stadt.

Ich war ohne hin die ganze Zeit auf höchster Alarmstufe, da war die Dummheit des Ritters schon fast zu verkraften. Vor dem Eingang zur Kanalisation lauerte uns dann - wie zu erwarten - ein Kriegsgeschmiedeter auf, genau wie der Mörder des Professors. Ich hätte nie erwartet, dass ich meinen Lieblingszauber einmal im Kampf einsetzen könnte, jedoch hatte sich der Angreifer in eine winzige Spalte zwischen Häuser gequetscht und eine unsichtbare Scheibe direkt vor seiner Waffe hat seinen Überraschungsangriff in eine Peinlichkeit aufgelöst. Der Kriegsgeschmiedete war überrascht, eingezwängt und deutlich zahlmäßig unterlegen. Die nächsten Sekunden waren unschön und will ich hier nur als Selbstmord zusammenfassen.

Der Ritter und auch der Ork haben beide bewiesen, dass sie kämpfen können und nicht nur kleine Praller sind. Beide beherrschen ihr tödliches Handwerk und haben den Mut - oder die Dummheit - auch voll ran zu gehen und gefährliche Gegner Brust and Brust auszuschalten.

Bevor wir jedoch in die Kanäle absteigen konnten wurden wir noch einmal in den Hintern gebissen. Zwei Hobgoblins wollten uns trotz des Blutes und den schweren Waffen aus dem Kampf gegen den Kriegsgeschmiedeten - oder vielleicht genau deswegen - einen Kampf mit uns gesucht. Ich bin fast sicher, dass einer der Beiden am Marktplatz vorhin gesehen hat, wie der Ritter mit Gold herum gewedelt hat.

In diesem Kampf war unsere Position ehr im Nachteil, jedoch waren wir immer noch doppelt so viele Kämpfer wie unsere Gegner und mit Fernkampf von mir und Magie von Lascar war der Kampf einfach. Ich verstehe Hobgoblins nicht, die zwei hätten einfach weglaufen können oder besser noch sich ergeben. Warum stürzten Sie sich in die Klingen der Kämpfer? Haben Hobgoblins eine Art Kampfrausch?

Ich habe genug Tote für einen Monat gesehen. Kriegsgeschmiedete lösen keine Sympathie bei mir aus, doch ein toter Hobgoblin erinnert mich an Schafe, Wölfe und Hunde. Ich freute mich darauf diesen Teil hinter mir zu lassen und eventuell einige nette Belohnungen für diesen Mist zu ernten.

Der Eingang den der Professor ein Stück weiter in den Kanälen erwartet und/oder gefunden hatte war hoch wie zwei Menschen und sicher eine Tonne schwer. Ein wenig herumprobieren mit beiden Wegen die ich gelernt habe um mit einer Tür fertig zu werden waren auch beide nötig. Ein Mechanismus in der Tür erwartet einen speziellen Schlüssel und hier muss ich das Wissen und die Weisheit von Professor Bona Gelden wirklich anerkennen. Er hat ein Replikat des Schlüssels anfertigen lassen und als Verzierung auf seinem Notizbuch versteckt - fast hätte ich es übersehen. Ich habe die Tür mit meinen Fertigkeiten und meiner Magie für uns öffnen können.

Ich bin kein Sportler und all meine Vorbereitung - Fackeln, Seile, Kletterzeug - können das nicht ausgleichen. Zu meinem Glück gibt es edle Ritter die man überreden kann und einen dann sicher durch steile Röhren und glitschige Steintunnel tragen. Schließlich hat er mir auch noch den letzten Abstieg in die Ruinen einer längst vergangenen Zeit von Scharn geholfen.

Die Ruinen sind sicher voller Geheimnisse und Gefahren, für diese Expedition reichen mir aber die zwei in die wir gestolpert sind. Ein alter Tempel dessen Magie schon vor hundert Jahren hätte verfallen sollen hat noch ein wenig Heilung geben können als der Ritter Quellwasser aus einem gesegneten Becken getrunken hat. Das war auch bitter notwendig, da er sich mit dem Öl das ich auf anraten des Rattenfängers gekauft hatte in einen riesigen Schwarm aus Käfern gestürzt hatte.

Ich kann gar nicht beschreiben wie viele Käfer das waren. Der Boden war ohnehin schwarz aber ich bin fast sicher das kein Millimeter ohne Käfer war. Die Masse hat sich wie ein krabbelndes und klickendes Meer über den Boden gewogt. Auf und ab sind die Biester auf einander geritten und gegen die Beine des Ritters gebrandet. Rüstung, Magie und Zähigkeit waren egal als Tausende von Kreaturen in jede Öffnung gekrochen sind und zugebissen haben. Tod durch tausend Nadeln - lebende, eklige, bösartige Nadeln. Ich hatte einfach recht, dass wir mehr Öl gebraucht hätten, aber nein der Ork wollte es nicht Tragen!

Wir folgten Professor Bona Geldens Aufzeichnungen und konnten das halbverfallene Gebäude finden. Es sah nicht viel besser aus als alle anderen Ruinen rings herum, jedoch war das Erdgeschoss noch völlig versiegelt und die Tür - meiner Meinung nach - nicht zu knacken. Ein einfacherer Weg war über des teils eingestürzte Dach zu klettern - diese Kletterausrüstung war noch nützlicher als ich erwartet hatte.

Die Schmiede in die wir hinab kletterten war ziemlich zerstört und leer - nur auf den ersten Blick. Zwei höllisch gefährliche kriegsgeschmiedete Kampfhunde tauchten aus dem nichts auf als wir alle unten im Schmiederaum standen und rissen mit ihren metallenen Mäulern am Fleisch unserer zwei Kämpfer. Blut und Metall blitzten und spritzen und nach nur Sekunden hatten die Bestien beide nieder gerissen. In diesem Moment und nur diesem hatte ich das Gefühl die Kontrolle verloren zu haben und spürte echte Gefahr an meinem Hals! Doch Lascar - aus Verzweiflung oder einem Geistesblitz heraus - zog den nachgemachte Schlüssel des Professors hervor und die Höllenhunde erkannten oder akzeptierten diesen.

Mit extrem viel Mühe zogen wir uns unter dem Schutz des falschen Schlüssels auf das Dach der Schmiede zurück. Für den Moment konnten wir weder vor noch zurück. Nach einigem hin und her Überlegen wollten Lascar und ich es riskieren die Hunde mit Pfeilen und Bolzen zu beschießen. Es waren immer noch Hunde und keine Treppe im Haus hatte die Jahre überstanden - sie sollten uns nicht erreichen können. Es war kein Kampf, es war einseitig und dreckig - damit muss ich Leben und kann ich auch - denke ich - so lange der dreckige Vorteil auf meiner Seite ist.

Es scheint mehr als nur kleine unterschiede zwischen Kriegsgeschmiedeten und Kriegsgeschmmiedeten zu geben. Mein Wissen reicht hier einfach nicht aus und ich bin fast gewillt hier mehr zu studieren. Sollte sich mein Weg weiter winden und mich mehr mit diesen Kreaturen zusammen bringen, muss ich einfach nachforschen, sie alle sind einfach zu unterschiedlich zu mir.

Lascar und ich durchsuchten danach die Ruine in ruhe, da die Tür als einziger Zugang auch von Innen unüberwindlich aussah und wir hier sehr geschützt waren. Während unsere Kämpfer schliefen und sich erholten konnten wir zu zweit ein Geheimfach mit einem komplexen Verschluss aber gleichzeitig einfachem Schlüssel finden. Drei einfache Schlüssellöcher wollten mit Metallstäben der richtigen Form gefüllt werden, nicht mal richtige Schlüssel. Ich konnte zwei mit der richtigen Form in den Schädeln der Hunde finden und das deutet darauf hin, dass es noch einen dritten Hund hätte geben sollen. Nach ein wenig Graben konnte ich ihn Erschlagen unter dem Geröll des ersten Stockwerks finden. Nach dem der komplexe Verschluss mich erst einmal böse mit Elektrizität geschockt hat, haben Lascar und ich zusammen die korrekte Reihenfolge gefunden.

Diese kleine Kammer, breit und tief wie eine Hand und maximal 2 lang, enthielt unglaubliche schätze. Nicht nur das Erschaffungsschema sondern auch magische Heiltränke und altertümliche Goldmünzen - die ich später gut an der Universität verkaufen können sollte. So viele Reichtümer, selbst durch 4 geteilt sind sie alleine schon die Gefahr wert gewesen - und weitere Belohnungen sollten noch kommen. Allerdings muss ich hier Lascar beschimpfen, bevor er noch als einziger meiner Gefährten als unfehlbar herüber kommt. Tatsächlich hat Lascar einen der magischen Heiltränke für einen verdammten Kratzer - einen Kratzer! - an sich selbst verschwendet. Bei den Göttern und allem klaren Verstand!

Was für ein Abenteuer und wir konnten uns auf den Rückweg machen um die Belohnung einzuheimsen - könnte man denken. Doch die Kriegsgeschmiedeten waren immer noch hinter der Forschung von Professor Bona Gelden her! Schwer gerüstet, ernsthaft bewaffnet und eventuell mit Magie stellte sich uns ein echter Kämpfer der Kriegsgeschmiedeten in den Weg. Seine Forderung an uns nach dem Erschaffungsschema war etwas ganz anderes als die ungeplanten Überfälle von vorher. Wir waren klar geschwächt, hatten offensichtlich gefunden was wir suchten und der Angreifer war stark genug um sich im Notfall auf Gewalt zurückzugreifen.

Trotz all dem fühlte ich nicht echte Angst. Ich spielte Hilflosigkeit und Angst vor - gut, es war nicht wirklich viel vorzuspielen, da ich erschöpft, verletzt und noch immer erschüttert war. Der Ritter und der Ort stellten sich zum Kampf und der Magier unterstützte Sie, doch konnte unser Angreifer dagegen halten! Diese Situation war perfekt, der Kriegsgeschmiedete war im Eifer des Gefechtes gefangen und würde niemals glauben ich könnten es genau jetzt mit einer Lüge versuchen. "Gebt ihm das Buch!", "Gebt ihm was er verlangt!", "Gebt ihm das Buch!" und schließlich werfe ich ihm Bona Geldens Aufzeichnungen mit dem gefälschten Schlüssel als Ornament vor die Füße. Jeder hat seine Rolle perfekt gespielt, zurückgehaltene Aggression des Orks, Schock auf dem Gesicht unseres Magiers, Panik vom verletzen Gruppenmitglied und völlige Selbstüberschätzung des Opfers. Wie im Bilderbuch hat der Kriegsgeschmiedete das nutzlose Buch aufgehoben, triumphierend einen Monolog gehalten und ist davongezogen.

Ich musste mich lange zurückhalten um nicht loszulachen. Die anderen mussten mich deswegen - und aus anderen Gründen - auf dem Rückweg stützen, haben aber ebenso gelacht und gegrinst. Wir hatten das Erschaffungsschema, wir hatten einen Schatz und wir hatten gewonnen. Wir würden Lady Elaydren geben was sie sich gewünscht hat, einen guten Eindruck hinterlassen und alle noch reich dafür Entlohnt werden.

Nach diesem Abenteuer habe ich mich noch einmal in einem kurzen Auffrischungskurs für Grundlagen eingeschrieben. Ich treffe mich in zwei Tagen mit den anderen noch einmal um die Gewinne aus den Verkäufen - vor allem die antiken Münzen - aufzuteilen. Und wenn meine neue Garderobe gut genug ist, kann ich unseren mutigen Ritter oder Lady Elaydren vielleicht dazu bringen mich auf einige Feste mitzunehmen - schließlich tragen beide ein Drachenmal.

Mein Pergament ist fast voll. Das soll reichen. Danke für alles was ihr mir Beigebracht habt.

Herzliche Grüße
Gin

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Juy Juka
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Re: Brief

Beitrag von Juy Juka » 21 Sep 2019 22:56

Liebe Familie,

danke für die Antwort auf meinen letzen Brief. Es freut mich zu hören, wie gut es zuhause läuft. Falls Ihr möchtet könnte ich euch für einen Monat eine Hilfskraft bezahlen, das fällt mir gerade so beim schreiben ein! Wenn die Hilfe eure Arbeit macht könntet Ihr etwas verreisen - auch wenn ich es nicht für sinnvoll halte - könnten ihr sogar diese Pilgerreise machen.

Das nächste Abenteuer von dem ich euch schreiben will beginnt wie jede gute Geschichte beginnen sollte. Überraschend, schockierend und mit dunklen Mächten und Machenschaften im Hintergrund. Lady Elaydren wollte uns kontaktieren, wenn wir ihr noch einen Gefallen tun können. An jenem Tag gingen wir bei der Poststation vorbei und sahen durch die offene Tür wie verwüstet sie war! Wir gingen nachsehen und fanden eine bewustlos geschlagene Angestellte, die zum Glück nicht weiter verletzt worden war. Wir hohlten die Polizei nach dem wir von der Angestellten erfahren haben, dass eine Nachricht an uns gestolen worden war. Jemand scheint im Verborgenen bleiben zu wollen und uns - oder Lady Elaydren - Steine in den Weg legen zu wollen. Jedoch hatten wir ohnehin auf Lady Elaydren's Nachricht gewartet, so war dieser Diebstahl und sinnlos und wir konnten einfach einen anderen Termin mit ihr ausmachen.

Ein nettes Gasthaus mitten am Tag und ziemlich leer war unser Treffpunkt und der Startpunkt für die Reise. Es ging um ein weiteres Schema, viel weiter weg, viel geheimer, viel verborgener und offensichtlich viel begehrter. Denn noch ehe Lady Elaydren uns alle Details und alle Unbekannten über das nächste Schema sagen konnte stürmte ein Angreifer das Gasthaus! Der kampfstarte Kriegsgeschmiedete war zurück und diesmal schien er wütend zu sein. Doch sollte seine Selbstüberschätzung dieses mal nicht ungestraft bleiben, zwei völlig ausgeruhte Kämpfer und zwei Magier mit vollem Arsenal - ich hatte gehofft er würde fallen jedoch überleben - so viel Glück hatten er und wir nicht.

Lady Elaydren hatte uns drei Stationen für dem Weg zum Schema aufgezeichnet. Wir würden über Rhukaan Draal reisen müssen um dort einen Wegführer zu bekommen, der die eigentliche Reise - die gefährliche Reise - mit uns machen würde: In eine verlassene Stadt in den Mournlands! Wir musten dort hin um zu ermitteln welche das echte Ziel unserer Reise sein sollte, da die Information nur dort sein würde. Ich habe eindringlich über diese Aufgabe nachgedacht. Es warten wirklich einige Gefahren auf dem Weg auf uns. Es sind viel Möglichkeiten und Informationen auf dem Weg, die ich möchte. Das Lascar nicht mit uns kommen würde war die kritischte Variable, jedoch ein Ritter und ein Mönch - der Ork - waren dabei. Als schließlich sogar der Ritter die Aufgabe wegen des Geldes und nicht wegen einer höheren Moral angehen wollte, fühlte ich mich bestärkt genug dieses Abenteuer zu beginnen.

Meine erste Schiffsreise ging als von Sharn nach Rhukaan Draal und war ... langweilig. Das Wetter war wechselhaft und nicht schön genug um viel an Deck zu sein. Die Aussicht und die Bewegung des Schiffes war nicht ansatzweise so stark und berauschend wie es einige Bücher beschreiben. Es war nicht einmal ein Barde, Sänger oder Schausteller an Bord um die Zeit etwas zu verkürzen. Und gleichzeitig mussten wir jedoch ständig aufmerksam und bereit bleiben, jemand hatte schon versucht die Nachricht an uns abzufangen, Lady Elaydren zu ermorden und würde sicher auch uns auf dem Schiff angreifen. Es war zu einfach wie wir hier auf dem Präsentierteller sitzen mussten. Kurz vor Rhukaan Draal komm auch der Angriff! Nebel umhüllte das Schiff und verborgene Nekromanten schickten ihre Untoten aus dem Schutz der Dunkelheit und des Nebels nach dem Schiff. Es war ein Gemetzel und die Besatzung wäre restlos den Skeletten zum Opfer gefallen, wenn nicht der noble Ritter Balmung gewesen wäre. Ein heiliger Streiter der Silbernen Flamme - glaube ich, hier bin ich nicht ganz sicher - ist der Erzfeind jedes Untoten und er dezimierter ihre Reihen schnell und effizent mit jedem seiner Hiebe. Ich trauere um die erschlagenen Seeleute aber noch mehr darum, dass ich die Nekromanten im Nebel nicht aufspühren konnte und sie entkommen sind.

Rhukaan Draal war eine völlig neue Stadt. Sharn ist hoch. Die Akademie der Zwölf ist wie eine Stadt die künstlich auf ein Bauerndorf aufgesetz wurde. Rhukaan Draal ist wie ein ungewaschener Hobgoblin, der jedoch gesetzestreu eine fast sauberer Taverne betreibt. Stadtmauern, gepflasterte Straßen, ein großer Hafen und ein rotes Schloß sitzen direkt neben schlammigen Pfaden, Zelten und einem riesen, verwarlosten Sklavenmarkt. Ich hoffe Ihr versteht mich nicht falsch, ich will nicht behaupten Goblins können keine Gesellschaft erbauen, jedoch liegen ihre Prioritäten für eine Gesellschaft ganz wo anders als die von Mensch oder Elf. Ich hoffe am Ende diese Werte gesehen und verstanden zu haben - ich will hier ebenso Erfolgreich sein wie in Sharn.

Wir suchten als diesen Wegführer Failin und sollten auf dem Blutmarkt gehen. Eine sehr, sehr unnütze Information! Der Blutmarkt ist der Hauptmarkt der Hauptstadt eines ganzen Landes, inklusive offenem Hehlermarkt und offenem Sklavenmarkt! Ständiger Wandel durch wechselnde Händer und auf- oder abgebaute Zelte und dass Failin nicht ansatzweise so bekannt war wie Lady Elaydren es hat klingen lassen, hat uns Tage gekostet bis wir diesesn Landstreicher gefunden hatten: Nervös, herunter gekommen und halb betrunken in einer schäbigen Kneipe. Es war ein Fest, ein Kinderspiel, ein Lehrbuch-Beispiel. Er wollte aus der Stadt weg und brauchte Geld und wollte es - ungeschickt - vor uns verbergen. Sein Problem stellte sich zum Schluss als einhundert Gold Schulden heraus, jetzt keine kleine Summe, jedoch sollte er mehr verdienen, wenn er über die Landesgrenzen hinaus als Führer für die Mournlands bekannt ist. Manchmal kann man halt wortwörtlich ein Problem lösen wenn man einen Sack voll Gold danach wirft.

Die toten Lande sind wirklich groß und viele gortesque Biester streunen herum. Ohne einen Führer würde man lange herum irren und durch die ständige Gefahr ermürbt werden. Mit einem Führer und sogar einem begeisterten, ist es immer noch nicht ungefährlich, jedoch kann man die Gefahren viele Killometer vorher sehen und sich bereit machen. Wir sind ganz gut eingespielt in der zwischenzeit. Balmung schützt uns, verschaft uns Zeit falls notwendig und meine Magie ist das was Gnarl - dem Ork - fehlt um unverschämt mächtig zu sein. Wir haben untote Vögel, leichenfressende Riesenkrabben und anderes Getier gemeinsam besiegen können. Zwischen all den Monstern, Ödland und Toten liegen endlose Schätze verstreut. Ich erhoffe mir viel Gold, Berühmtheit und/oder Einfluss druch die Funde, besonders durch ein elfisches Relikt, so weit ich weiß ist diese Waffe - wenn auch alt und stumpf - für dieses Volk wertvoll.

Die verlassene Statd welche wir suchten war seltsam und faszinnierend. Eine Katastrophe hat die Stadt mit Glass überzogen und ich meine wirklich, warhaftig und vollständig mit Glass überzogen. Jedes Meter des Bodens, jedes Tör, jedes Fenster und jedes Lebewesen wurde in eine dicke, halb-grün-halb-durchsichtige Schicht aus vulkanischem Glass gehüllt. Grusselig, glat und tot erwartete die Stadt uns. Tot aber nicht stumm oder leer. Stetiges Hämmern von Ausgrabungen dröhnte durch die Straßen und eine schwer Bewaffnete Expedition erwartete uns. Und wir machten uns nichts vor, dieser Trupp von zwei Dutzend Menschen, war weder zufällig hier noch uns freundlich gesonnen. Wer auch immer gegen Lady Elaydren arbeitete war hier und bereit die Informationen mit Gewalt zu verteidigen.

Ich führte Gnarl und Balmung so unauffällig wie möglich durch die Stadt, das war jedoch alles was ich beitragen konnte. Wie erwartet waren es wieder Nekromanten und wieder Untote welche die Stadt patrollierten, jedoch waren auch diese mit dem grünen Glass überzogen und obwohl noch langsamer dadurch vor kleinen Stichen, Schnitten und Zaubern völlig geschützt. Ich konnte absolut nichts gegen diese Monster ausrichten und musste mich hinter den anderen verstecken. Und selbst als wir dir alte Karte gefunden hatten, war es Gnarl, der die Verschlüsselung geknackt hat - für mich wäre dieses Abenteuer mindestens fruchtlos, wenn nicht tödlich gewesen - sehr deprimierend.

Gut, dass Failin in meiner Schuld stand, ohne Murren hat er uns zu unserem nächsten Ziel gefahren. Die verschlüsselte Karte hat uns zu einer alten Miene mit einer versteckten Forschungseinrichtung geführt. Wir haben viele Tage dort kampiert und den ganzen unterirdischen Komplex erforscht. So viele mächtige oder kreative anwendungen von Magie, Artefakt-Kunst und Mechanik, dass ich alleine dort mehr lernen und forschen könnte als an der Akademi oder der Universität:
- Permanente magische Stille
- Lebende Zauber
- Geheimgänge mit Teleporation und mechanischen Komponenten
- Magische Schlüssel
- Nachwirkungen einer Magischen Katastrophe
- Permanentes Wasser erschaffen ein Zauber
- Ein Halb-Golem
- Permanente unsichtbare Diener ein Zauber
- Auserplanare Elementare

Entschuldigt meine Etlern, ich gerate beim schreiben in's Schwafeln. Wir haben viel Zeit gebraucht um uns den Gefahren zu stellen, da jede hätte tödlich sein können und wir all unsere Kraft benötigten. Balmung hat sich mit Leib und Schild schützend vor uns gestellt und unsere - nun ja, seine und Gnarls - Wunden versorgt. Ich habe geheime Fächer und Gänge eröffnet, Magie analysiert und unterstützungs Zauber gewirkt. Gnarl schließlich hat all unsere Feinde dank der Unterstützung zermalmt. Schließlich standen nur noch zwei Wächter zwischen uns und dem Erbauungsschema: zwei gewaltige lebende Türme aus Feuer, echte Elementare aus einer fremden Welt - einer anderen Ebene - mindestens sechs Meter hoch. Wir waren ausgeruht und auf den Kampf vorbereitet. Ich habe meine ganze magische arkane Macht in nur eine Minute gebündelt und Balmung und Gnarl auf riesige Größe wachsen lassen, damit sie den lebenden Feuertürmen auf gleicher Ebene stellen konnten. Balmung musste die brennenden Angriffe ertragen bis ich meine Zauber gesprochen hatte, danach aber stürtzten wir uns gemeinsam mit einem Kriegslied auf den Lippen in den Kampf. Brutal und heiß und kurz! Balmung und Gnarl haben schwerste Verbrennungen erlitten und schwächere Krieger wären vermutlich nicht mit dem Leben davon gekommen!

Failin furh uns zurück nach Rhukaan Draal. Wir haben die viele Schätze gezählt welche wir geburgen hatten. Wir freuten uns auf Lady Elaydrens Dankbarkeit. All das war zu früh! Die Nekromanten hatten schließlich doch auch die Verschlüsselung der Karte geknackt und hatten bemerkt, dass wir schneller waren. Sie erwarteten uns mit einem Hinterhalt Zehn zu Vier überlegen. Dieses mal habe ich Sie erkannt, es waren Mitglieder der Order of the Emerald Claw, verschiedene Ränge vermutlich aus der Festung der Knochen - Ihr und Großvater habt mir davon erzählt. Sie verlangten das Erbauungsschema von uns - wie zu erwarten - und wollten nicht mit sich verhandeln lassen - wie unerfreulich. Nu gut so sollte es wohl sein, ich übergab das Erbauungsschema wie er verlangte - nicht alles was wir gefunden hatten!

Heute sind wir in Rhukaan Draal angekommen und konnten große Teile der Beute verkaufen. Lady Elaydren haben wir noch nicht gefunden, doch erwarte ich, dass Sie mehr als Zufrieden ist mit der Kopie des Erbauungsschemas, den geheimen Unterlagen und dem seltsamen Aufbewahrungs-Stein - für dieses Erbauungsschema, das Letzte und Zwei weitere - die wir alle Bergen konnten.

Dieses mal habe ich noch etwas Platz auf meinem Pergament. Ich bin noch nicht sicher was ich genau tun werde, doch will ich eine kleine Anstellung in Sharn suchen, damit ich Geld verdiene um die Zeit zu haben meinen Weg zu finden. Ich möchte noch etwas in der Stadt bleiben, ich möchte dieses Spiel der Politik noch ein wenig weiter spielen - mein Einsatz ist nur das was ich bis jetzt gewonnen habe und das kann ich ohne Bedauern wieder verlieren. Ich habe so viele Optionen was ich weiter machen könnte und muss noch bestimmen was das bester für mich ist. Forschen an der Universität beginnen, da ich viele magische Anomalien in den Mournlands studieren konnte. Meine Spürnase an die Leute verkaufen die es sich leisten können und müssen, ich bin hier echt noch viel besser geworden als früher. Ich könnte auch Singen und ein bischen Auftreten, das könnte Spaß machen und ich hab das Aussehen dafür. Ich weiß es noch nicht.

In Liebe
Gin

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