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Wir sind eine Gruppe begeisterter Rollenspieler, die sich zusammengefunden haben, um gemeinsam unser Hobby zu fördern. Oft bleiben Rollenspieler und Rollenspielgruppen unter sich, so dass Außenstehende wenig Möglichkeiten haben, sich damit vertraut zu machen. Die Würfelmeister haben sich daher zum Ziel gesetzt, Interessierten dieses spannende Hobby näher zu bringen und auch die Möglichkeit zum Spielen zu bieten. Außerdem wollen wir eine Plattform bieten für Rollenspieler, die Anschluss an Gruppen suchen oder selbst Gruppen gründen möchten.

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Jeder ist willkommen, sich über Rollenspiel allgemein, Spielsysteme, persönliche Spielerfahrungen, aktuelle Termine, der Suche nach einer Spielrunde, Filmen oder Serien und vieles mehr auszutauschen.
Start des nächsten Stammtisches ist am 28.10.2020 um 19:00 Uhr mit open end. Siehe auch hier

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Die Ruhe vor dem Sturm

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Juy Juka
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Die Ruhe vor dem Sturm

Beitrag von Juy Juka » 09 Feb 2020 04:50

Die Fahrt mit den Händlern vom Grünen Weg dauert (X) Tage und führt durch eine ganze Reihe von Städten und Landschaften der Holta Region. Die Händler und Wachen vom Grünen Weg kümmern sich vorsorglich, wie der Vertrag es verlangt, um die Reisenden und die Landschaft wandert schön anzusehen aber unaufhaltsam vorbei.

| Platz | Dauern | Kashi | Schattennarr |
| Fagus City | 0 Tage | 100% | 100% |
| Die Ebene von Holta | 3 Tage | 0% | 0% |
| Die Ebene von holta / Farmen | 3 Tage | 0% | 0% |
| Populus City | 3 Tage | 0% | 0% |
| Die Ebene von Holta / Farmen | 5 Tage | 0% | 0% |
| Rosa City | 4 Tage | 0% | 0% |
| Das Spalt Moor | 5 Tage | 0% | 0% |
| Schiffsreise | 2 Tage | 0% | 0% |
| Ilkex City | 2 Tage | 0% | 0% |
| Malus Küste | 1 Tag | 0% | 0% |
| Malus Wald | 1 Tag | 0% | 0% |
| Malus Town | 0 Tage | 100% | 100% |
Ich würde mich von euch eine Beschreibung der Tage, der Reise und der Eindrücke erhoffen, die eure Charaktere auf der Reise haben. Die Mitglieder des Grünen Wegs schützen euch (Kein Kämpfe/Begegnungen/etc.) und kennen Ihre Wege (kein Verirren). Zwischen den Reisen müsst Ihr jeweils einige Tage in den Städten warten, bis zwei Plätze in einer Karawane in eurer Richtung jeweils frei wird. Ich würde gerne lesen, was ihr/eure Charakter in der Zeit lernen, ausknobeln, beobachten oder wie sie sich benehmen - wenn ihr mögt komplett oder auch nur so wie es auf euren jeweiligen Mitreisenden wirkt. Es muss nicht jeder von euch die ganze Reise abdecken, nur insgesamt sollten alle abschnitte beschrieben sein.

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Kashi
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Re: Die Ruhe vor dem Sturm

Beitrag von Kashi » 09 Feb 2020 12:25

Reiselogbuch

Die Ebenen von Holta / Farmen: Total unspannend. Gefühlt hab ich alles schon gesehen, jeder Hügel und jede Farm gleicht wie ein Ei dem anderen. Bin ich froh, wenn wir das hinter uns gelassen haben. Ich beschäftige mich mit dem Pokedex. Irgendwas MUSS ich ja auf der Reise machen. Gefühlt hab ich alles eh schon im Kopf. Ich mach die Verdeckung auf und schau mir das Innenleben an, mache mich mit den Anschlüssen und Verbindungsmöglichkeiten vertraut. Oh, Populus City ist schon in Sicht.

Populus City: Die Stadt ist interessant. Aber nicht spannend. Ich schau mir die Innenstadt und die Einkaufsmöglichkeiten an. Stocke Vorräte auf. Im Elektromarkt kaufe ich mir ein paar Bastelteile, etwas Werkzeug. Vielleicht kann ich den Pokedex etwas aufmotzen? Die Tempel interessieren mich gar nicht und ignoriere ich völlig. Ich schau im Pokemoncenter in der Tauschbörse vorbei. Die Pokemonarten sind noch nicht viel anders, aber ein bisschen. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch nicht am Ziel. In der Ferne sehe ich die Blickberge. Für einen kurzen Moment überlege ich dahinzugehen...dann rüttel ich mich wach. An der Küste liegen meine Ziele, keine Ablenkung. Es gibt immer noch den Rückweg.

Die Ebenen von Holta / Farmen: Für einen Moment dachte ich, wir reisen in die falsche Richtung. Es sieht einfach alles so gleich aus. Ätzend. Wir sind 5 Tage unterwegs, also genug Zeit, um meine neuen Spielzeuge auszuprobieren. Ich ersetze die Hülle des Pokedex, die alte hatte schon ein paar Macken abbekommen und ich hab in der Stadt eine schöne entdeckt. Sieht schon viel besser aus. Ich habe es geschafft, den RAM-Speicher zu erhöhen. Das Starten und Suchen funktioniert jetzt etwas schneller. Es ist ein Anfang. Einmal musst wir halten. Eine Gruppe wilder Pokemon kreuzte den Weg und wir mussten einige Minuten warten, bis er wieder frei war. Ansonsten hatten wir keine Begegnungen mit wilden Pokemon. In dieser Zeit beschäftige ich mich viel mit Luna, sie war zunehmendst unruhig und das fehlende Training ließ sie ein wenig hibbelig werden.

Rosa City: Als wir Rosa City erreichten, merkte ich langsam den regionalen Unterschied. Mit den Ebenen von Holta im Rücken war hier scheinbar wirklich eine Art "Grenze" wie in ein anderes Land. Die Gebäude sahen moderner und "frischer" aus. Waren wohl alles Neubau. Auch hier kaufe ich mir neue Spielereien für den Pokedex. Und für Pokebälle. Es gibt einen Aprikokoshop. Ich kaufe ein paar. Ich informiere mich über die Giftarena. Irgendjemand namens Reinhard soll der Arenaleiter sein. Man muss ihn schnell besiegen, weil die Vergiftungen, die er einem zufügt sonst der Untergang sind. Man legt mir dringend nahe, da nicht ohne Stahl-Pokemon reinzugehen, wobei "das auch nicht immer helfen soll". Was auch immer damit gemeint ist. Ich studiere die Karte und markiere mir Rosa City. Hier will ich nochmal hin. Dann sehe ich die Städte mit Arenen in der Nähe: Afzelia und Ulmus City, wobei ersteres doch wieder ein Stück weiter weg ist, das könnte man mit einem Wüstentrip verbinden. Ich schnappe mir Fynn und gehe mit ihm die Klamottenshops durch. Wir finden alles, was man für einen Wüstentrip braucht, aber kaufen noch nichts. Das heben wir uns für den Rückweg auf.

Das Spalt Moor: Bei unserer Reise durchs Moor erhasche ich einen Blick auf das Yaseme-Gebirge sowie die Eisenberge. Ich bin total aufgekratzt und hibbelig und freue mich auf neue Pokemon - aber sehe leider keine. Die Karawane tastet sich voran und sucht die trockendsten Stellen zum Überwandern - jetzt wurde mir auch klar, warum die Reise volle 5 Tage dauert. Ich habe beim Pokedex etwas herumgebastelt und kann jetzt eigene Notizen hinzufügen. Ich frage mich, ob es Software-Updates gibt und beschließe, das in Ilex City zu untersuchen. In dieser Zeit nahm ich mich Bruce besonders an und ließ ihn in Sichtweite um uns herumfliegen, meistens kurz vor Dämmerung. Er genoss den Ausflug und die Aufmerksamkeit. Ich ließ ihn alle möglichen kleinen Gegenstände im Flug fangen, Orangen, Äpfel, Pokebälle... Er hatte sichtlich Spaß daran.

Schiffsreise: Als wir die Küste erreichten sahen wir endlich mal ein paar wilde Pokémon. Hauptsächlich Krabby und Sterndu, die am Strand herumlagen oder sich in der Sonne suhlten. Wir hatten aber keine Zeit, denn das Schiff fuhr zeitig ab und wir mussten unsere Kabinen noch beziehen. Ich war das erste mal auf einem Schiff und es war ein tolles Gefühl. Die salzige Meeresbrise kitzelte oft in meiner Nase und fühlte sich einfach nur toll an. Das Rufen der Taubsi in Ufernähe hatte mich zunächst erschrocken, aber vor denen ging keine Gefahr aus. In der Ferne sahen wir die Betula Insel, ein großes Ferien-Resort, wie wir aus einigen Broschüren entnehmen konnten. Die Insel hat einen großen Vulkan, der aber inaktiv sei. Da würde ich gerne mal Urlaub machen.

Ilex City: WAS HAST DU GESAGT?! HAST DU AUCH SO EIN KLINGELN IM OHR?! WAS?! ICH SCHREI DOCH GAR NICHT!!! Ilex City war vor allem eines: laut und grell. Überall blinkende und schillernde Leuchreklamen, Lärm von Straßenbau, dazu einfach unfassbar viele Menschen auf den Straßen - ich war erst mal völlig überfordert. Ich drückte mich immer am Straßenrand entlang, um die Menschenmassen zu meiden. Wir untersuchten die Tauschbörse. Hier gab es zahlreiche, vielversprechende Angebote, aber leider fehlte uns die Zeit. Wieder ein Punkt als Zwischenstop für die Rückfahrt. Ich konnte wenigstens meine Vorräte auffüllen und hab hier auch einen zwielichten Laden in einer Seitenstraße gefunden, der mir zeigte, wie ich meine Waffe effizienter mit Gift überziehen konnte. Ich trieb mich außerdem in weiteren zwielichten Bars herum und in einem Pub kaufte ich einem Fremden ein Pokémon ab. Für das Fossilienlabor und die Sehenswürdigkeiten waren leider keine Zeit mehr, ebenso für Pokedex Verbesserungen.

Malus Küste: Die Malusküste hatte mit ihrem salzigen Meeresgeruch etwas von der Schiffsreise, war aber wesentlich unspektakulärer. Wir haben sie auch in nur einem Tag hinter uns gebracht.

Malus Wald: Den Wald empfand ich als spannend. Auch wenn wir nicht viel sahen, so hörten wir die Pokémon im Wald. Einmal entdeckte ich ein Webarak in einem Baum und sagte nur leise "Nächstes mal". Fynn hörte es zwar, aber wusste nicht, was ich damit meinte. Irgendwann ließen wir auch diesen dichten Wald hinter uns und entdeckten das kleine Städtchen Malus Town.
Zuletzt geändert von Kashi am 20 Feb 2020 17:21, insgesamt 3-mal geändert.
“Of course I have a plan. Someone needs to do the thinking around here. Now are you interested in winning this fight, or were you looking forward to a glorious face-first charge into a wall of silver bullets?”

Schattennarr
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Re: Die Ruhe vor dem Sturm

Beitrag von Schattennarr » 17 Feb 2020 13:40

Die Ebene von Holta / Farmen
Dem Buch von Dona habe ich ein behelfsmäßiges Cover gebastelt. Ich vermute wenn mich ein Priester damit sehen würde, wäre es nur unnötiger Stress. Ich lese es und indexiere es. Ich werde nie wieder behaupten, dass das Arbeiten mit Texten im Unterricht total überflüssig gewesen ist. Letztlich war ich damit so effizient, dass ich das Buch nicht mehr wirklich brauche. Dafür sind aber auch 3 Tage draufgegangen. Das Buch verschwindet in den Untiefen meiner Tasche. Ich beobachte Shin, wie er offensichtlich seinen Pokédex upgraden möchte und spiele die restlichen Tage First Reality X auf meinem Tablet.

Populus City
Schweren Herzens entschließe ich mich, Miezunder und Tyracroc einzulagern, um mir das Futter zu sparen. Ich komme einfach nicht dazu, mehr Geld zu verdienen. Irrbis isst nichts, so bleiben noch Feelinara und Evoli, die ich beide versorgen muss. Ich kaufe mir ein E-Book und indexiere es, genauso wie ich es mit dem anderen Buch getan habe. Für Shin sehe ich vermutlich aus wie der letzte Stubenhocker der nur auf dem Tablet dattelt, aber diese Wälzer liest man auch nicht in einem Tag…

Die Ebene von Holta / Farmen
Kurz frage ich Shin, ob wir wirklich dem richtigen Händler zugestiegen sind, denn es sieht so komplett gleich aus wie vorher auch. Die Händler lachten etwas und sagten, dass es fünf Tage wären, bis wir die Farmen hinter uns gelassen haben. Na gut. Vorallem abends, bevor ich schlafen gehe witme ich mich der Meditation. Die erste Vision war dabei überraschend deutlich. Die zweite dauerte einige Tage bis ich etwas sah und… sie verunsichert mich. Ich wünschte ich könnte mit jemanden darüber reden, aber Shin ist da nicht die richtige Anlaufstelle. Feelinara sitzt neben mir im Mondlicht und Irrbis in meiner Hand während ich meditiere. Es scheint ihm zu gefallen, aber so sicher bin ich mir nicht. Ich wünschte ich könnte ihn besser verstehen.

Rosa City
UAH DRACHE!!! Ach… nur eine Vision. Es fühlt sich an als würden sie mich langsam auffressen. Ich brauche eine Pause. Shin schleifte mich irgendwann in einen Kleidungsshop. Das Zeug da war okay, aber ich könnte es bestimmt deutlich modischer machen. Es ist schwer, aber ich lasse mir nichts anmerken. Shin geht ordentlich einkaufen. Woher hat der das Geld? Dachte Zobiris hat ihm alles gestohlen, aber bei ihm kann man sich auch nie so sicher sein. Ich habe begonnen, die Visionen aufzuschreiben in das Programm, was ich auch für meine Aufzeichnungen verwende. Während ich Shin beobachte, entschließe ich mich, mein Tablet zu sichern. Er ist technisch versierter und es wäre nicht gut, wenn er mein Tablet knacken würde. Nicht mit den Informationen. Ich kaufe eine Spielrute für Evoli und beschäftige mich etwas mit ihr. Ich habe immer noch den Donnerstein, doch nach etwas Recherche warte ich etwas, um ihr weitere Attacken beizubringen, die sie als Blitza nicht erlenen könnte.

Das Spaltmoor
Die Pause mit den Visionen hat mir gut getan. Ich merke, dass ich geistig etwas stabiler bin. Abends spiele ich etwas mit Evoli und meditiere dann neben Feelinara. Ich habe ihm vorgeschlagen, mir beizubringen, wie ich ihn bürsten kann denn im Moor werden zu seinem Entsetzen die Füße schmutzig… Ich weiß nicht wie viel er davon hält, seine Antwort war lediglich „Feelinara“. Wir kommen allerdings nur sehr langsam und mühselig voran. Es sind noch fast 2 Wochen bis wir da sind. Und ungefähr die Hälfte davon in diesem Moor

Schiffsreise
Urgh. Ich bin definitiv nicht für die See gemacht. Alles schaukelt und wackelt, mir ist permanent schlecht. Sie behaupten, das Schiff hätte „Stabilisatoren“, aber davon nehme ICH nichts wahr. LASST MICH AN LAND! Ich verbringe die ganze Zeit an der Reling und gebe meinen Mageninhalt in die See.

Illex City
Großstadt! Endlich! Ich war so froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Da fanden es meine Sinne auch verzeihlich, dass die Stadt so laut ist. Während wir warten, weiter nach Malus Town zu reisen stocke ich meine Vorräte auf. Mir ist etwas Komisches aufgefallen. Da war ein Hütchenspieler, der scheinbar mit Illusionen arbeitete, um die Leute abzuzocken. Ich konnte das einfach durchblicken! Hätte ich das schon in dem Haus von Zobiris gekonnt. Das Meditieren scheint zu helfen. Ich wäre gern länger geblieben. Warum gehen wir nochmal nach Malus Town? Illex hat doch alles. Ach ja. Die Tempel. Nach den Büchern und den Visionen will ich gar nicht mehr in die Tempel. Eigentlich will ich mit dem ganzen Glaubenszeug nichts am Hut haben.

Malus Küste
Idyllisch. Wenn man nicht gerade auf der See ist, kann das Meer echt schön sein. Die Größendimension hier scheint jedoch deutlich kleiner als in den Hügellanden zu sein. In nur einem Tag waren wir durch, ich hab‘ das gar nicht so ganz mitbekommen.

Malus Wald
Shin murmelt etwas von „nächstes Mal“. Es ist lustig anzusehen, wie er auf die neue Umgebung reagiert. Ich zeichne ein bisschen auf meinem Tablett herum. Bald sind wir da, in Malus Town. Ich spüre wie es in meinem Bauchgegend so merkwürdig juckt. Gerüchten zufolge nennt man dies Vorfreude. Es ist, als wäre es ein Neustart. Neues Land, neues Glück oder so.

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